Institut für Geldkultur®

    Wissen · Methodik · seit 2013

    Das Sankt Galler Modell
    für Integrierte Geld-, Werte- und Wirtschaftsbildung.

    Geld verstehen. Wirtschaft begreifen. Werte bewusst leben. Wer nur eines betrachtet, versteht keines.

    Herkunft & Auftrag

    Der Mensch als steuernde Kraft.
    Ein Modell, das ernst nimmt, wer wirklich entscheidet.

    Klassische Modelle der Ökonomie unterstellen den rein rechnenden Menschen. Wirkliche Entscheidungen entstehen anders: in Rollen und Beziehungen, unter Unsicherheit, geprägt von Gefühlen, Werten und Erfahrungen.

    Das Sankt Galler Modell für Integrierte Geld-, Werte- und Wirtschaftsbildung nimmt den Menschen als steuernde Kraft ernst. Es integriert sechs Kompetenzfelder, die sich gegenseitig bedingen: die emotionale und die rationale Geldkompetenz, die emotionale und die rationale Finanzkompetenz, die Wertekompetenz und die Wirtschaftskompetenz.

    So entsteht ein Rahmen, der Orientierung gibt und Entscheidungen anschlussfähig macht, in Familien, in Unternehmen, in der Gesellschaft. Ziel ist Wissen, das in Urteilskraft übergeht.

    Entwickelt vom Institut für Geldkultur® und seiner Gründerin Sabine Krusch. Seit 2013 im Einsatz.

    Finanzbildung erklärt Produkte.
    Geldbildung macht urteilsfähig.

    Warum diese Unterscheidung das Fundament für alles Weitere ist und warum Finanzbildung allein zu kurz greift.

    Geldbildung versus Finanzbildung

    Die drei Bewegungen des Geldes

    Es gibt nicht das eine Geld.
    Und darum auch nicht den einen Umgang damit.

    01

    Geld verdienen

    Das Geld, das ich erarbeiten und gewinnen möchte.

    02

    Geld besitzen & nutzen

    Das Geld, mit dem ich täglich umgehe und das mein Leben trägt.

    03

    Geld investieren

    Das Geld, das wirken soll, für jetzt und für später.

    Soweit das Innen.
    Jetzt das Ganze, auf einen Blick.

    Die Landkarte

    Eine Landkarte für den Umgang mit Geld.
    Damit Sie sehen, wo Sie stehen.

    Kein Schaubild zum Bewundern. Ein Werkzeug zum Verorten.

    Marktsysteme

    Kapitalmärkte · Geldpolitik · Globale Ökonomie

    Wirtschaftsumfeld

    Unternehmen · Arbeitswelt · Branche

    Soziales Umfeld

    Familie · Freunde · Kollegen

    Der Mensch

    Emotionale Geldkompetenz

    Prägungen · Erfahrungen · Gefühle

    Rationale Geldkompetenz

    Verdienen · ausgeben · organisieren

    Emotionale Finanzkompetenz

    Risiko · Unsicherheit · Handlungskraft

    Rationale Finanzkompetenz

    Märkte · Zusammenhänge · Entscheidungen

    Wertebewusstsein

    Haltung · Orientierung · Selbstbestimmung

    Die fünf Kompetenzfelder

    Was wir mitbringen.
    Innen wie außen.

    01

    Emotionale Geldkompetenz

    Prägungen · Erfahrungen · Gefühle

    Der innere Umgang mit Geld. Hier wirken Prägungen, Erfahrungen, Bedürfnisse und Gefühle. Sie zeigt sich darin, wie Menschen Geld erleben, bewerten und mit ihm umgehen.

    02

    Rationale Geldkompetenz

    Verdienen · ausgeben · organisieren

    Das bewusste Verstehen von Geld im Alltag. Hier geht es darum, wie Geld verdient, ausgegeben, eingeordnet und organisiert wird. Sie hilft, den Umgang mit Geld klar und nachvollziehbar zu gestalten.

    03

    Emotionale Finanzkompetenz

    Risiko · Unsicherheit · Handlungskraft

    Der innere Umgang mit Risiko und Unsicherheit. Sie zeigt sich darin, wie Menschen auf Schwankungen, mögliche Verluste und Ungewissheit reagieren. Hier geht es darum, tragfähig und handlungsfähig zu bleiben.

    04

    Rationale Finanzkompetenz

    Märkte · Zusammenhänge · Entscheidungen

    Das sachliche Verstehen von Investieren und Investments. Hier geht es um Märkte, Marktumfelder, wirtschaftliche Zusammenhänge und Finanzentscheidungen. Sie hilft, Chancen, Risiken und Rahmenbedingungen klar einzuordnen.

    05

    Wertebewusstsein

    Haltung · Orientierung · Selbstbestimmung

    Die innere Klammer um alle vier Kompetenzen. Wertebewusstsein bedeutet, zu wissen, was einem wichtig ist und Geld danach auszurichten. Es macht aus Wissen Haltung und aus Haltung Entscheidung.

    Was es ermöglicht

    Vier Wirkungen.
    Ein freier Mensch im Umgang mit Geld.

    Urteilskraft.

    statt Abhängigkeit.

    Klarheit.

    statt Verwirrung.

    Handlungsfähigkeit.

    statt Vermeidung.

    Selbstbestimmung.

    statt Fremdsteuerung.

    Konkret heißt das

    Eine Familie redet anders über Geld.

    Eine Auszubildende trifft ihre erste eigene Entscheidung.

    Ein Team versteht, was eine Investition wirklich bedeutet.

    Eine Schule macht aus Pflichtstoff einen Lebensbezug.

    Aus diesem Modell entstehen unsere Workshops, Dialoge und Programme. Für Schulen, Unternehmen, Familien und einzelne Menschen.