Das Image-Problem der Wirtschaftsbildung

Wirtschaft in der Schule: Für die meisten bedeutet das Angebots- und Nachfragekurven und eine Bilanz, die niemand versteht. Kein Wunder, dass das Interesse schwindet.

Warum klassische Wirtschaftsbildung scheitert

Zu abstrakt. Volkswirtschaftliche Modelle haben mit dem Alltag eines 17-Jährigen nichts zu tun.

Zu trocken. Definitionen auswendig lernen ist keine Bildung. Es ist Reproduktion ohne Verstehen.

Zu weit weg. Wirtschaft muss persönlich werden. Sie muss den Menschen ansprechen. Nicht nur seinen Verstand. Auch seine Erfahrung, seine Werte, seine Haltung.

Was funktioniert

Eigene Erfahrungen. Der erste Job, der erste Einkauf, die erste eigene Entscheidung über Geld. Jeder dieser Momente ist ein Lernmoment. Im Institut für Geldkultur® arbeiten Teilnehmer deshalb immer mit ihrem eigenen Leben als Material.

Dialog statt Vortrag. Wirtschaftsbildung gelingt am besten im Gespräch. Nicht als Belehrung, sondern als gemeinsames Nachdenken. Der Geldkultur® Dialog ist dafür ein bewährtes Format.

Verbindung statt Isolation. „Wirtschaft kann man lernen" ist nicht nur eine Überzeugung. Es ist ein konkretes Format vom Institut für Geldkultur® für Auszubildende. Ein Format, das wirtschaftliche Zusammenhänge mit persönlicher Entwicklung und Geldkompetenz verbindet.

Die Verbindung zu Geldbildung und Wertebildung

Wer wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen will, muss auch verstehen, wie Geld funktioniert und welche Werte wirtschaftliches Handeln leiten. Deshalb verbindet das Institut für Geldkultur®, was zusammengehört: Geldbildung, Wertebildung und Wirtschaftsbildung. Drei Perspektiven, ein Ziel.

Wirtschaft kann man lernen. Wenn man den Mut hat, es anders zu machen. Und den Menschen ins Zentrum stellt.