Der nordische Vorsprung
Wenn in Finnland ein Kind die neunte Klasse verlässt, kann es einen Haushaltsplan erstellen und die Risiken einer Kreditaufnahme einschätzen. Im deutschsprachigen Raum? Fehlanzeige.
Finnland: Wirtschaft als Lebenskompetenz
In Finnland ist Wirtschaftsbildung seit den 1990er-Jahren fester Bestandteil des Curriculums. Schüler gründen echte Unternehmen im Rahmen von Schulprojekten. Nicht spielerisch, sondern real.
Schweden: Transparenz als Prinzip
In Schweden ist das Steuersystem öffentlich. Geld ist kein Tabu. Kinder lernen früh, offen über Geld zu sprechen. Was im deutschsprachigen Raum noch als unschicklich gilt, ist dort Normalität.
Was der deutschsprachige Raum daraus lernen kann
Integration statt Isolation. Wirtschaftsbildung gehört nicht in ein einzelnes Fach. Sie gehört in den Alltag. Und sie muss den ganzen Menschen ansprechen: rational und emotional.
Praxis statt Theorie. Wer wirtschaftliche Zusammenhänge nur aus Büchern lernt, versteht sie nicht wirklich. Im Institut für Geldkultur® arbeiten Teilnehmer deshalb immer mit ihrem eigenen Geld, ihren eigenen Zielen, ihrem eigenen Leben. Genau deshalb wirkt der Transfer sofort.
Offenheit statt Tabu. Solange Geld ein Tabuthema bleibt, wird Geldbildung nicht ernst genommen. Der Geldkultur® Dialog schafft genau diese Offenheit.
Ein eigenes Modell für den deutschsprachigen Raum
Der deutschsprachige Raum braucht kein Kopiermodell aus Skandinavien. Er braucht ein eigenes. Das Sankt Galler Modell für Integrierte Geld-, Werte- und Wirtschaftsbildung verbindet, was zusammengehört: Geldbildung, Wertebildung und Wirtschaftsbildung. Drei Perspektiven, ein Ziel: Wohlstand und Wertschöpfung für Generationen.





