Save the Date: Geldkultur® | Dialog am 13.05.2025

10. Apr. 2025 | 0 Kommentare

Geld folgt nicht dem Verstand, sondern der Biografie.

Der Mensch ist keine Zahl. Und kein Marktmodell.

Wenn alles gleichzeitig passiert – politische Umbrüche, wirtschaftliche Unsicherheiten, persönliche Fragen – wächst der Wunsch nach Orientierung.
Nach etwas, das bleibt.
Nach einem Punkt, an dem man sich halten kann, wenn alles andere sich verschiebt.

In solchen Zeiten zeigt sich:
Das Bild vom rationalen Menschen war nie Realität.

Der homo oeconomicus – als kühler Rechner, als funktionierende Einheit im System – ist ein Denkmodell. Kein Abbild des echten Lebens.

Entscheidungen entstehen nicht nur im Kopf.

Sie entstehen in Geschichten.
In Prägungen, in Emotionen, in Mustern, die wir übernommen oder selbst geformt haben.

Die Verhaltensökonomie zeigt seit Jahrzehnten:
Menschen handeln nicht rational. Sie folgen Heuristiken, Emotionen, Referenzpunkten.
Kahneman, Tversky und viele andere haben bewiesen: Entscheidungen sind verzerrt, kontextabhängig – und zutiefst menschlich.

Die Psychologie weiß:
Geld ist kein neutrales Objekt.
Es ist Projektionsfläche für Ängste, Wünsche, Machtfragen und Selbstwert.

Und die Bildungsforschung bestätigt:
Lernen geschieht nicht durch reine Informationsvermittlung.
Es braucht Räume für Erfahrung, Reflexion – und den Mut zur biografischen Auseinandersetzung.

Deshalb sprechen wir im Institut für Geldkultur® von Geldkultur®

Geldentscheidungen sind für uns kein Abweichen vom rationalen Ideal.
Sie sind ein Weg zu echter Autonomie.

Denn:
Wer seine Prägung kennt, kann lernen, sich nicht von ihr steuern zu lassen.

Bildung bedeutet dann nicht Belehrung.
Sondern: Selbstführung statt Selbsttäuschung.

Wir fragen im Geldkultur® | Dialog nicht:

„Was bringt den größten Ertrag?“
Sondern:

  • Was entspricht deinen Werten?

  • Was passt zu deinem Leben?

  • Welche Entscheidungen tragen dich – auch langfristig?

Geldkultur® | Dialog

Dienstag, 13. Mai 2025
Thema: „Geld folgt nicht dem Verstand, sondern der Biografie.“

Mit:
Barbara Mühlbacher, Gastgeberin und Fachtrainerin für Integrierte Geldintelligenz
Sabine Krusch, Gründerin des Institut für Geldkultur®

Ein Abend für Menschen,

… die wirtschaftlich denken und sich selbst treu
bleiben wollen.
… die Geld nicht nur managen, sondern verstehen
wollen.
… die spüren: Geld und Leben gehören zusammen
gedacht.

Teilen

LinkedIn
LinkedIn
Share
Instagram

Bewerten

5 / 5. 1

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neuigkeiten

Folgen Sie uns

Echo° | Das Hörformat

ECHO° | Podcast auf Spotify
Podcast auf Spotify
ECHO° | Das Hörformat über Geld und das Leben dahinter.
Institut für Geldkultur®

Unsere Newsletter

SPIN° und RESONANZ°

Die Newsletter des Institut für Geldkultur®

Einblicke in unsere Arbeit, Impulse zur Geld- und Finanzkompetenz und vertiefende Gedanken aus dem Geldkultur® | Dialog. Einmal anmelden – doppelt inspiriert bleiben.

Mehr lesen

Wenn das Geld die Seele belastet

Wenn das Geld die Seele belastet

Die unterschätzte Macht finanzieller Sorgen auf Psyche und Gesundheit Finanzielle Bildung als Schutz und doch Randthema Wer über grundlegende finanzielle Bildung verfügt, kann fundierte Entscheidungen treffen. Doch bei vielen Menschen bleibt das Thema Geld ein...

Manchmal fehlt das Geld, aber meistens das Vertrauen in sich selbst.

Manchmal fehlt das Geld, aber meistens das Vertrauen in sich selbst.

  Ein Gespräch mit Sabine Krusch über Geld, Psyche und die Kraft der bewussten HaltungLOOP°: Frau Krusch, der aktuelle Artikel im Magazin trägt den Titel „Wenn das Geld die Seele belastet“. Wie oft begegnet Ihnen dieses Thema in Ihrer Arbeit?Sabine Krusch: Sehr...